Sonntag, 8. April 2018

Sockentiere

In den Osterferien wurde fleißig genäht und geklebt. Dabei heraus kam ein kunterbunter Zoo. :)

Samstag, 7. April 2018

Yin und Yang trifft PYTHAGOLA

Ich möchte nicht behaupten, dass ich die Philosophie des Yin und Yang über die allgemeinhin bekannte Definition der sich anziehenden Gegensätzlichkeit hinaus erfasst habe. Deshalb möge man mir verzeihen, dass mir genau das zu den in der letzten Zeit entstandenen PYTHAGOLAS eingefallen ist: Yin und Yang - Mäppchen.


Ich wollte gar nicht mehr aufhören, die vielen Polsterstoffmusterstücke zu kombinieren. Und ich bin auch noch nicht fertig. - Hier warten noch so viele Stoffmusterbücher, und auch Nachschub ist in Sicht. Aber ich habe vor, mich demnächst mal an einem anderen Schnittmuster auszutoben. Der KARO-Schnitt von farbenmix bietet sich meines Erachtens dafür bestens an: schlicht und simpel.


Eine richtige kleine Kollektion ist bereits entstanden. Und wenn ich die so sehe, denke ich, ich muss mich wirklich endlich mal drum kümmern und mein Zeug unter die Leute bringen. Sich auf DAWANDA zu versuchen, erscheint mir dauerhaft zeitaufwändig. Also vielleicht doch lieber einmalig einen Marktstand sichern?


Bis dahin bewundere ich sie einfach selber, meine Yin und Yang - Kollektion. ;)

Schnitt: PYTHAGOLA von Fusseline | Stoffe: Polsterstoffmusterstücke, Baumwollstoffe | und: Balance... ♥

Freitag, 6. April 2018

Gartenfreuden

Meine Freundin E. orakelte neulich, dass ich nun die Näherei an den Nagel hängen würde, um Hobby-Gärtnerin zu werden. Aber für so viel frische Luft bin ich gar nicht der Typ. ;)

Nichtsdestotrotz haben wir über Ostern ganz schön geschuftet - im Baumarkt hatte sogar jeder seinen eigenen Einkaufswagen, denn 500 Liter Erde und eine Regentonne klemmt man sich ja nicht einfach unter den Arm.

Die Kräuterspirale wächst zusehends. Nachdem der Liebste den Grundriss fürs Erste fertiggestellt hat, folgt nun das Befüllen.


Da wir die Beetfläche im Garten erweitern wollen, zimmerten wir uns ein paar Einfassungen zusammen und setzten sie an die gewünschte Stelle. Innerhalb der von uns angesetzten Stelle hoben wir die Erde aus. Doch was heißt hier "wir"... ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken!


Wer noch nie Grassoden ausgehoben hat, dem empfehle ich vorher Krafttraining... Obwohl ich mich mit dem sämtlich mir zur Verfügung stehenden Gewicht gegen den Spaten stemmte, kam ich gefühlt keinen Centimeter durch das dichte Wurzelwerk. Womöglich benötigt man neben Muskelkraft aber auch einfach die Bereitschaft, richtig ins Schwitzen zu kommen. :) Also puzzelte ich die vom Liebsten ausgehobenen Grassoden in die Kräuterspirale und verortete dabei so manche Ameisenkolonie und den einen oder anderen Regenwurm neu. Ich hoffe, sie finden sich zurecht.


Die insgesamt 800 l Erde reichten nicht. Wir haben je drei Säcke auf die neu entstandenen "Tief-Beete" und den Rest auf die Kräuterspirale verteilt, aber da müssen wohl weitere 10 bis 20 Säcke Erde her. Oder noch mehr? Ich finde es schwierig, das einzuschätzen.


Den Nistkasten im Kirschbaum hat inzwischen übrigens ein Spatzen-Männchen in Beschlag genommen. Bei den Sperlingen beginnt das Männchen mit dem Nestbau allein, um alsbald ein Weibchen von sich und dem Brutplatz überzeugen zu können, habe ich gelesen.


Ich habe den kleinen Spatz Prahl-Hans getauft. Das ist total niedlich, wie der da in "seinem" Kirschbaum oder mal auf dem Nistkasten sitzt und mit schwellender Brust "Seht her, meine Damen, so schön finden Sie's nirgendwo!" zu rufen scheint. Vielleicht hat er nächstes Mal ja schon seine Herzensdame gefunden.

Vielleicht geht es mir als Garten-Neuling ja auch nur so. Aber ich entdecke jedes Mal, wenn ich in den Garten komme, etwas Neues. In den letzten Wochen waren es vor allem die vielen Schneeglöckchen, die der Kälte zum Trotz die Ankunft des Frühlings verbreiteten, aber nun überwiegend verblüht sind. Inzwischen zeigen sich die anderen Frühblüher in den allerschönsten Farben.


Auch der Kirschbaum treibt mit dicken Knospen.


Schön ist es im Garten. Wirklich. Aber jetzt näh ich. Das ist auch wichtig. :)

Mittwoch, 28. März 2018

Unser Garten

Wo in manchen Städten fast ganze Gartenkolonien leer stehen und man einen Kleingarten quasi im Vorbeigehen hinterher geworfen bekommt, muss man in Berlin mit langen Wartezeiten oder sogar vollen Wartelisten und Aufnahmestopps rechnen. Auch finanziell kann man hier, wenn man denn kann, wirklich tief in die Tasche greifen. Die Sehnsucht nach einem Flecken Land, auf dem man seinen Grünen Daumen erproben, sich an der frischen Luft ungestört erholen und eine Verbindung mit Flora und Fauna eingehen kann, die der heimische Balkon nicht hergibt, ist in Berlin inzwischen deutlich größer, als die Anzahl der Kleingärten.

Wir hatten verhältnismäßig schnell Glück und konnten nach sechs Besichtigungen, bei denen es streng nach Bewerberreihenfolge ging, nach etwas mehr als 1,5 Jahren im November letzten Jahres endlich einen Kleingarten übernehmen. 

Nun kann man im November nicht wirklich viel mehr tun, als das Wasser aus den Gartenschläuchen pressen und den Garten frostfest machen, dachte ich. Doch mit der Übernahme wurde auch die Bedingung gestellt, die 40jährige Konifere, die im Garten inzwischen über das Dach der Laube und wohl auch sich selbst hinaus gewachsen war, zu fällen.
Ich muss gestehen, dass ich zu diesem Auftrag lediglich beitrug, den Liebsten für seinen Arbeitseifer zu bewundern... Aber jeder macht eben, was er gut kann, und ich kann gut darüber schreiben und berichten: Die Konifere ist gefällt. ;)

Das Zerhäckseln nahm viel Zeit in Anspruch (dabei habe ich allerdings ein paar Mal geholfen... ;)), und Stamm und Äste wurden für die Weiterverarbeitung aufgestapelt. Am Aufwändigsten aber war die Entsorgung der Baumreste, des sogenannten Grünschnitts. Ohne Übertreibung spreche ich von etwa 40 Säcken, die weggekarrt werden mussten.

Der Liebste ist - ich will nicht sagen, in einem Kleingarten aufgewachsen, aber doch - in seiner Kindheit und Jugend häufig zum Arbeitseinsatz im elterlichen Garten verdonnert worden. Inzwischen blickt er darauf wohlwollender zurück und kann nun aus einem gärtnerischen Erfahrungstopf schöpfen, von dem ich Großstadtgöre noch träume.

So beschnitt er unter anderem den Apfelbaum, den Kirschbaum, karrte säckeweise Erde heran und baute zwei Nistkästen, während ich die Pläne der Ratten durchkreuzte, sich den Schuppen als Winterquartier einzurichten. Das tat mir tatsächlich ein bisschen leid.


Dafür haben es nun die Vögelchen bei uns im Garten hübsch und kuschlig.


Letzten Sonntag begann er dann mit einem Herzensprojekt: Einer Kräuterspirale. Der Liebste hatte versucht, mir zu erklären, wie er es mit dem ganzen Holz der Konifere anstellen wollte, aber ich stellte mir das alles recht unordentlich und unstrukturiert vor. Weit gefehlt! :)


Ich saß inzwischen auf der aktivierten Hollywoodschaukel, quatschte munter mit meiner Freundin C. und genoss die warmen Sonnenstrahlen. - Manchmal muss man die Menschen eben einfach machen lassen. :) Das wird toll! ♥ Außerdem wollte der Liebste einfach keine Hilfe. Ich nahm's nicht persönlich.

Ich habe vom Gärtnern wirklich keinen blassen Schimmer. Mein grüner Daumen beschränkte sich Zeit meines Lebens darauf, Zimmerpflanzen immerhin nicht verdursten zu lassen oder gar zu ersäufen. Aber ich freue mich darauf, das Gärtnern zu erproben, ich freue mich auf die schönste Kräuterspirale der Welt, auf den Frühling, aufs Gestalten der Laube, aufs Grillen, auf warme Sommerabende und alles, was so ein Laubenpieper-Dasein mit sich bringt.

...schon witzig irgendwie - früher fand ich Kleingärtner unglaublich spießig. ;)

Dienstag, 27. März 2018

PYTHAGOLA - Damit hab ich nicht gerechnet!

Manchmal isses komisch. Da liegt so 'n Schnitt ewig und drei Tage bei mir rum, bis ich ihn mal ausprobiere, und plötzlich löst der eine Nählust aus, die ihresgleichen sucht!

So nähte ich gestern vier Upcycling-Mäppchen nach der PYTHAGOLA-Schnittvorlage von Fusseline und war anschließend tiefen-entspannt. ♥ Sie sind so schön und so einzigartig in Musterung und Farbe, ich musste sofort eines für mich veranschlagen (darum sind's auf dem Bild auch nur drei).


Nicht nur Resteverwertung, sondern auch Stoffabbau kann ich mit diesem Schnitt betreiben: Meine unzähligen Stoffmusterstücke von Polsterstoffen, die ich geschenkt bekommen habe, haben die perfekte Größe für das PYTHAGOLA-Mäppchen. Da sich zweckgemäß nur je eine Farbe pro Material im Stoffmusterbuch befindet, sind auch diese Mäppchen echte Unikate.


Womöglich fragt sich jetzt jemand: Okay, ganz nett, aber da hab ich schon pfiffigere Schnitte gesehen - macht die Werbung?

Nee, machtse nicht.

Vielleicht lässt es sich so erklären: Es sind die einfachen Dinge im Leben, die glücklich machen. :)
Die PYTHAGOLA-Schnittvorlage hätte ich mir womöglich sogar selber ausdenken können. Oder aber auch nicht, denn in Größe und Form ist sie für Mäppchen-Liebhaber wie mich einfach unschlagbar gut erdacht. (Und außerdem war ich immer schlecht in Mathe.) Die PYTHAGOLA ist ein Raumwunder - in der Tat! - , hat einen festen Stand, ist schnell zu nähen, besticht (mich) durch schlichte Formen ohne viel Gedöns. Das Zuschneiden geht auch noch ruckzuck - was will ich mehr?!

Nix. ...Obwohl, ein weiterer Tag "sturmfreie Bude" für viel Näh-Zeit wär schön. :)

Ach, und haben wir nicht einen schönen neuen Holztisch? ;)

Schnitt: PYTHAGOLA von Fusseline | Stoffe: Jeansreste, Polsterstoffmusterstücke, Baumwollstoffe | und: NÄHLUST!

Sonntag, 18. Februar 2018

Eine SOPHIE zum Geburtstag

Meine Freundin S. hatte dieses Jahr einen Geburtstagswunsch, an dem ich selber ganz viel Spaß hatte: Sie wünschte sich einen Nähtag mit mir. :)

Sie näht eigentlich schon viel länger als ich - als ich das erste Mal bei ihr Zuhause war und ihre Nähmaschine sah, war ich gerade schwer am Überlegen, ob ich mir selber eine zulegen sollte und fühlte mich gleich noch mehr infiziert. Aber sie kommt zeitlich nicht so oft dazu, wie ich. Während ich mich lieber an Taschen austobe, will S. am liebsten Klamotten nähen. Da hier außerdem mittlerweile nicht nur zwei Nähmaschinen, sondern auch noch eine Overlock stehen, kann eine Näh-Verabredung bei mir schon sehr hilfreich sein. ;)

Unsere ursprüngliche Idee, uns an die Bluse aus der Handmade Kultur zu wagen, gaben wir auf, nachdem klar war, dass wir a) uns beide dem Aufwand nicht richtig gewachsen fühlten und b) die Zeit für dieses Projekt zu knapp bemessen hatten. Daher: Aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Plan B wurde das Oversize-Shirt SOPHIE von pattydoo. Und hier isses.

Besonders stolz sind wir auf den Zuschnitt, da die Seitenteile passgenau aufeinander treffen. Aber auch der Ausschnitt, den ich nähen durfte, ist erstaunlicherweise gelungen - wobei ich wahrscheinlich wahnsinnig geworden wäre, hätte ich nicht zusätzliche zwei Hände beim Feststecken gehabt. Den Shirtsaum haben wir schlicht mit einem Rollsaum versehen, weil S. den knappen schwarzen Farbrand nicht noch verschmälern wollte.

Es ist sau-cool geworden, finden wir! Und es hat total Spaß gemacht, zusammen zu nähen! Das machen wir bald wieder, oder? :)

Schnitt: SOPHIE von pattydoo | Stoffe: Baumwolljersey | und:

Freitag, 16. Februar 2018

Knopf-Schätze

Ich habe wirklich viele Knöpfe. Wie viele, das habe ich gestern feststellen können, als ich die fixe Idee entwickelte, ich müsse doch endlich mal alle waschen, weil mir nach dem Knopf-Kisten-Durchwühlen immer so die Finger kleben...

Die meisten Knöpfe hab ich einzeln oder in Dosen auf Flohmärkten erstanden, einige bekam ich geschenkt, wieder andere habe ich neu gekauft oder als Sammelsurium bestellt. Es sind überwiegend Knöpfe, die schlicht oder einfach unspektakulär sind, aber auch ein paar wirkliche Schätze sind darunter!

Nach dem Waschen, dem Trocknen und vor allem dem Sortieren, das den ganzen Morgen beansprucht hat, gibt es hier nun eine kleine Schatzdose voll von beachtlichen, besonderen, einzigartigen Knöpfen. - Ich fühl mich ein bisschen wie früher, als ich als kleines Mädchen meine schönsten und heiligsten Kleinigkeiten in meine geheimen Schatzkästchen sortiert hab. ;)

Schatzkästchen für große Mädchen :)

Donnerstag, 15. Februar 2018

Is' mir egal, ich lass' das jetzt so...

Hm. Ich glaube, ich habe gerade komplett die Lust verloren. Schon während des "Schaffungsprozesses" beschlichen mich hin und wieder leise Zweifel, ob mir a) die Farbwahl und b) das gewählte Muster so gut gefällt, wie ich ursprünglich annahm...

Die Grüntöne passen eigentlich gut zusammen, aber dieses komische taupefarbene Braun! Ich hätte vielleicht aus diesem Stoff ausschließlich kleine Stücke schneiden oder es gleich ganz weglassen sollen. Und was ist das überhaupt für eine Farbe?!

Im Nachhinein finde ich auch das Muster überhaupt nicht gelungen. Viel zu große ungleiche Stücke. Aber ich wollte möglichst wenig von den 30 x 70 cm großen Stoffstücken verschwenden, weshalb ich mich für diese Aufteilung entschied. Und außerdem habe ich es einfach nicht geschafft, die Stoffe so aufzuteilen, dass sie sich nicht berühren. (Ich hatte gehofft, das würde schon nicht so schlimm sein... Aber.)

Zu allem Übel reicht nun der Stoff, den ich mir für das Binding aufgehoben habe, nicht für die komplette Umrandung: 35 cm zu kurz. ...Da hat wohl jemand nicht gut nachgerechnet. (Was mich allerdings nicht großartig erstaunt: Mein erster Teppich damals war einen Meter kürzer als der Raum, den ich ausgemessen hatte...)
Ich habe mich deshalb dafür entschieden, die letzte IKEA-Fleecedecke zu nehmen, wieder auf eine dritte Lage zu verzichten, die Lagen rechts auf rechts zusammen zu nähen, zu wenden und den Rand einfach abzusteppen. Das gibt der Decke ein so schlichtes Aussehen, dass ich mich fragte, ob ich mir überhaupt die Mühe machen sollte, die Nähte aufwändig abzusteppen.

Boah... Motivation is' aus.

Bevor ich jetzt aber mein Hobby an den Nagel hänge, weil ich nicht rechnen, Farben passend kombinieren und keine Decken kann, übe ich mich weiter in Gelassenheit - ganz nach dem Motto: Is' mir egal, ich lass' das jetzt so. Wer weiß, vielleicht finde ich die irgendwann ja doch noch schön oder aber trenne alles wieder auf. Alles schon mal vorgekommen.


Die nächste Decke... wird besser. Ganz bestimmt. :)

Schnitt: doof | Stoffe: Baumwollstoffe, letzte IKEA-Billig-Decke | und: Menno.

Dienstag, 13. Februar 2018

Kommt Zeit, kommt Kaktus.

Wir gehören zu den Urlaubern, die meist bepackter zurückkehren als sie aufgebrochen sind. Dabei stelle ich fest, dass es keine Rolle spielt, ob wir Urlaub am Strand oder am Wald machen: Der Liebste packt an Holz, Steinen, Muscheln & Co. ein, was ihm vor die Füße fällt, wobei das Kind ihm in nichts nachsteht. Wir haben eine große Kiste voller Strand- und Waldgut, und besonders schöne Stücke werden dekorativ in der Wohnung verteilt oder wurden auch schon zu Mobiles oder Traumfängern verarbeitet.

Neulich beim Pinteresten fiel mir ein, dass ich irgendwann mal Beispielbilder für eine gar lustige Angelegenheit entdeckt hatte, und so bepinselten wir am Wochenende ein paar unserer schönen Strandsteine, die jetzt so gar nichts mehr mit Strand zu tun haben... :)


Sonntag, 28. Januar 2018

Unsere Patchworkdecke: Ein Abenteuer

Vor ein paar Tagen ist unsere Patchworkdecke fertig geworden. Es war ... ein kleines Abenteuer, und ich habe viel gelernt.


1. Benutze auf keinen Fall überhaupt gar nicht nie wieder Stecknadeln für eine so große Decke.
2. Stecknadeln fallen beim Nähen einer so großen Decke einfach heraus, und du findest sie nie wieder. Außerdem pieksen sie dir die Finger blutig, wenn du die Decke zusammenrollst, um sie unter die Nähmaschine zu kriegen.
3. Alles verrutscht mit Stecknadeln und du ärgerst dich.
4. Benutze also niemals Stecknadeln.
5. Für eine so große Decke (150 Quadrate à 15x15 cm) reichen keine 100 Sicherheitsnadeln.

...lange Rede kurzer Sinn: Wenn man nicht gut feststeckt, verrutscht das Ganze, selbst wenn man einen eingebauten, aktiven Obertransport hat.

Genau das ist mir passiert. Ich habe einmal wieder alles aufgetrennt (so etwa 3 Stunden), neu gesteckt und mich dann doch für einen Zierstich direkt auf der Naht entschieden, da mir der Geradstich neben der Naht überhaupt nicht gefiel. Verrutscht ist es trotzdem an einigen Stellen - zu wenige Nadeln. Vielleicht lag es auch am Fleecestoff, der als Rückseite diente, denn der dehnt sich ja leicht. Der schwarze Baumwollstoff, den ich ursprünglich als Rückseite benutzen wollte, war entweder zu knapp geschnitten worden oder aber ich habe das einfach nicht hingekriegt, alles bündig zusammenzustecken.

Dafür habe ich den Stoff dann eben für den Rand benutzt und daraus Schrägband gemacht, das ich mit der selben Methode wie bei den Topflappen annähte.

Es ist eine Decke mit vielen Schönheitsfehlern geworden und hat mich eine ordentliche Portion Gelassenheit gekostet, das so hinzunehmen. ;)

Dem Kind gefällt's! :)

Naja. Die nächste wird ordentlicher. Ganz bestimmt. Jetzt hab ich ja Übung. Versuch macht kluch. Und so weiter. :)